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1
Задание 17 № 50

Man meint, die Regierung soll die problematischen Inhalte im Internet verbieten.

 

1) richtig

2) falsch

3) steht nicht im Text

4)


Deutschland und Internet

Internet ist kein Luxus mehr, sondern Arbeitsmittel, Art der Zerstreuung und des Zeitvertreibs. Es wurde festgestellt, dass so gut wie halb Bevölkerung in Deutschland das Internet nutzt (zwischen 14 und 75 Jahren). Über 40 Mio Deutsche gehen täglich ins Internet. Manchen liegt es schon im Blut, online zu sein. Schockiert es nicht, dass der Mensch virtuelles Leben der Realität vorzieht, dass das Internet zur Lebensweise wird?

Aber seien wir objektiv und sehen uns einige Angaben an. Die Statistik zeigt, dass die Frage, wer derzeit das Internet in Deutschland nutzt, eng mit solchen Faktoren verknüpft ist wie Alter, Bildung und Einkommen. Es ist leicht zu verstehen, dass ein Internetnutzer jünger ist, einen höheren Bildungsabschluss hat und in Haushalten mit vergleichsweise höherem Einkommen lebt.

Im Durchschnitt sind die Internetnutzer in Deutschland pro Tag etwa eine Stunde online. Und welche Online-Dienste werden am häufigsten genutzt? Dazu gehören E-Mail, allgemeine Onlinerecherche, die Nutzung von Informationsdiensten. Von den 46 Prozent der Onliner in Deutschland hat jeder zweite schon einmal über das Internet eingekauft. Die Mehrheit kauft allerdings nur ein- bis fünfmal im Jahr online ein. Das Internet wird aber hinsichtlich problematischer Inhalte (Sex und Gewalt) auch scharf kritisiert. Leider bezieht sich das auch auf andere audiovisuelle Medien wie Fernsehen, Video, DVD. Was zum Nachdenken anregt: in über 70 Prozent der Familien, in denen Kinder und Jugendliche leben, wird die Internetnutzung in keiner Form kontrolliert… Die Mehrheit der Befragten spricht sich für ein Verbot unerwünschter Inhalte im Internet durch die Regierung aus. Also, das Internet ist jedem zweiten Menschen in Deutschland wichtig. Fast jeder, der es mal „probiert“ hat, kann sich sein Leben ohne Internet nicht mehr so voll vorstellen.

Источник: Демонстрационная версия ГИА—2013 по немецкому языку.

2
Задание 17 № 197

Nach der Probephase wurden einige Stichpunkte des Projekts MoKi verändert.

 

1) richtig

2) falsch

3) steht nicht im Text


Grundschulkinder erlernen den richtigen Umgang mit Geld

 

Geld ausgeben, Geld sparen, Geld für etwas haben oder nicht haben, all das ist in unserer Gesellschaft schon für Erstklässler eine tägliche Selbstverständlichkeit. NachErmittlungen der „Kids-Verbraucheranalyse 2011“ erhalten Sechs- bis Dreizehnjährige so viel Taschengeld wie nie zuvor. Monatlich sind es 23 Euro. Rechnet man die zusätzlichen Geldgeschenkean Geburts- und Feiertagen noch hinzu, dann gehen rund 2,6 Milliarden Euro jährlich in Kinderhände.

Die Zahlen sind beeindruckend, doch wie gehen Kinder in diesem Alter mit Geld um? Es gibt Kinder, die über Preise ebenso gut wissen wie über die finanziellen Möglichkeiten der eigenen Familie. Dann gibt es aber auch viele Kinder, die weder eine Größenvorstellung von Geldsummen über 5 Euro haben noch selbst regelmäßigmit Geld umgehen.

Das Projekt MoKi (Money & Kids) schickt die Kinder zum Beispiel auf Entdeckungstour in den Supermarkt, wosie lernen, Preise miteinander zu vergleichen. Oder sie gehen als Spardetektive daheim auf die Suche nach Geldverschwendern wie unnötigem Stand-by-Betrieb von Fernseher und Stereoanlage.

Die Lernaufgaben sind praxisorientiertaufgebaut. Es sind Rollenspiele, Exkursionen in den Supermarkt oder indie Bank vorgesehen, aber auch das Basteln einer Schatzkiste und eines Taschengeldplaners. Die Kinder stempeln ihr

eigenes Geld – wer würde da nicht gerne mitmachen – und lernen nebenbei wichtige Merkmale zur Unterscheidung von Falschgeld und zu den Symbolen auf den Geldscheinen.

Kurz: MoKi ist ein bunter Methoden-Mix, der die Bedürfnisse nach Bewegung, kreativem Spiel und stiller Arbeit aufgreift. Gleichzeitig ist es ein Angebot, das deutlich zeigt, die Beschäftigung mit dem Thema Geld macht Spaß!

Die MoKi-Materialien sind in erster Linie für den Nachmittagsbereich der Offenen Ganztagsgrundschulenkonzipiert, eignen sich aber auch für den Einsatz im Unterricht am Vormittag. Bereits 2010 hatte das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen das Netzwerk “Finanzkompetenz“ins Lebens gerufen. Das Projekt MoKi — Money & Kids — wurde im Rahmen einer Arbeitsgruppe des Netzwerks Finanzkompetenz entwickelt und erprobt. Finanziell unterstützt wurde die Erprobung durch den Rheinischen Sparkassen- und Giroverband und durch den Westfälischen Sparkassen- und Giroverband.

Gleichzeitig erfolgte eine Evaluation, die von der Fachgruppe Ernährung & Verbraucherbildung unter Leitung von Prof. Dr. Kirsten Schlegel-Matthies durchgeführt und wissenschaftlich begleitet wurde.

Nach der Testphase wurde das Materialnoch einmal gründlich überarbeitet, wobei zahlreiche Erfahrungen der Probeläufe in die Überarbeitung kamen. Das Material wurde verbessert und erweitert, einige Schwerpunkte anders formuliert. Das Materialpaket besteht im Einzelnen aus einem umfassenden Ordner mit Erläuterungen zu fünf Themen.

Источник: Демонстрационная версия ГИА 2014−2015 по немецкому языку.

3
Задание 17 № 232

Heute entscheiden sich immer mehr Frauen für eine Ausbildung zur Schornsteinfegerin.

 

1) richtig

2) falsch

3) steht nicht im Text

4)


Robin Hood der Umwelt

 

Sie wirken ein wenig aus der Zeit gefallen, in den schwarzen Klamotten den Besen über der Schulter — die Schornsteinfeger. Man könnte meinen, der Job hätte sich in den vergangenen Jahrzehnten nicht geändert, dabei säubern Schornsteinfeger längst nicht mehr nur Kamine, sondern sind Experten in Sachen Umweltschutz und Energieeinsparung.

„Natürlich gehört es weiterhin zum Job, auf Dächer zu klettern, aber das ist noch lange nicht alles!“, stellt Michael Czarnetzki klar. Für ihn ist das Schornsteinfegerwesen seine „Berufung“. Czarntezki begann 1972 seine Ausbildung bei der Schornsteinfegerschule Hannover Langenhagen. „Ähnlich wie heute wechselten sich Blockunterricht und Praxis im Betrieb ab.“

„Wir sind die Robin Hoods der Umwelt.“, beschreibt Czarntezki sein Arbeitsfeld. Schornsteinfeger messen, welche Schadstoffe zum Beispiel bei der Verbrennung von Erdöl in Heizungsanlagen entstehen und prüfen, ob Brennstoffe wie Erdöl oder Gas optimal genutzt werden. Besonders die Hightech-Anlagen müssen regelmäßig gewartet werden. „Die sind wie der Formel 1-Rennwagen von Schumi. Die gehen schnell mal kaputt. Die alten Heizkessel sind hingegen, wie alte Traktoren. Die sind nicht unterzukriegen.“, lacht Czarnetzki.

Czarnetzki ist auch als eine Art Energieberater unterwegs, wenn er Tipps zum energiesparenden Heizen gibt: „Ich gehe manchmal durch Häuser und erkläre den Bewohnern, dass es sinnvoller wäre andere Fenster einzubauen. Das gehört einfach dazu, um seinen Job richtig gut zu machen!“

Das Schornsteinfegerwesen ist nicht mehr die harte und schmutzige Angelegenheit, die es mal war. Doch das Bild aus der Vergangenheit wirkt bis heute nach. So liegt der Anteil der Frauen, die sich für eine Ausbildung zur Schornsteinfegerin entscheiden, immer noch bei nur etwa elf Prozent. Deshalb wirbt der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks intensiv auch um weiblichen Nachwuchs: mit gleicher Bezahlung von Männern und Frauen, guten Weiterbildungs- und Aufstiegschancen, sowie guten Zukunftsaussichten.

Eine Voraussetzung sollten Interessenten, ob männlich oder weiblich, aber auf jeden Fall mitbringen: Schwindelfrei sollten sie sein. „Wir werden zwar bei Schornsteinen mit mehr als fünf Metern gesichert, aber es ist ziemlich unpraktisch da oben den Vierfüßler-Stand auszuprobieren.“ lacht der Schornsteinfegermeister.


4
Задание 17 № 267

Lise Meitner verzichtete auf die Arbeit an der Atombombe.

 

1) richtig

2) falsch

3) steht nicht im Text

4)


Einsteins Schwestern

 

Vom 28. Januar bis 5. März findet im Berliner Technikmuseum die Ausstellung "Einsteins Schwestern" statt. Vorgestellt werden mehr oder weniger unbekannte Forscherinnen, die trotz großer Leistungen im Schatten männlicher Kollegen stehen.

Die Geschichte der Forschung und Wissenschaft scheint von Männern beherrscht zu werden. Wem sind Einstein und Newton, da Vinci und Archimedes kein Begriff? Aber wer hat schon von Ada Lovelace gehört? Oder von Irene Curie? Oder von Sophie Germain? Von wenigen Ausnahmen wie Marie Curie abgesehen, scheinen Frauen in Wissenschaft und Forschung kaum eine Rolle gespielt zu haben.

Frauen wurden wegen ihres Geschlechts vielfach unterschätzt. Teilweise sah man Frauen als schwachsinnig und hysterisch an, ungeeignet, um sich der Welt der Logik und Wissenschaft zu öffnen.

Eine fast vergessene Pionierin des Computerzeitalters ist Ada Countess of Lovelace. Sie war eine Tochter des englischen Dichters Lord Byron. Ebenso wie ihre Mutter war sie mathematisch interessiert und arbeitete zusammen mit Charles Babbage an der Entwicklung des ersten Computers, der so genannten "Analytical Engine", der Analytischen Maschine.

Sie entwickelte Grundlagen der Programmierung und stellte sich vor, dass in ferner Zukunft Nachfolger der Analytischen Maschine Musik komponieren oder Bilder malen könnten. Zu ihren Ehren wurde eine Programmiersprache "Ada" genannt.

Ein Beispiel für vergessene schlaue Frauen aus Deutschland ist die 1878 geborene Physikerin Lise Meitner. Sie war eine hervorragende Physikerin, die den Begriff der Kernspaltung prägte und die theoretischen Grundlagen dazu legte. Sie arbeitete unter anderem mit Otto Hahn und Max Planck zusammen und war mit Albert Einstein und Marie Curie bekannt.

Als überzeugte Pazifistin weigerte sie sich, an der Atombombe mitzubauen. Trotz ihrer außerordentlichen Leistung wurde sie wieder und wieder bei der Vergabe des Nobelpreises für Chemie beziehungsweise Physik übergangen.

Die Ausstellung "Einsteins Schwestern" zeigt Leben und Werk von insgesamt 19 Wissenschaftlerinnen. Neben den oben genannten Forscherinnen gibt es Wissenswertes zu Emmy Noether, Sofia Kowalewskaja, Maria Merian, Caroline Haslett und einigen anderen mehr.

 


5
Задание 17 № 302

Geschichten von Pippi Langstrumpf hat Astrid Lindgren ihrer kranken Tochter erzählt.

 

1) richtig

2) falsch

3) steht nicht im Text

4)


Die Welt von Astrid Lindgren

 

Aufregend, lustig, frech: Astrid Lindgren schrieb viele Geschichten. Doch woher hatte die Schriftstellerin die Ideen für Bücher wie «Wir Kinder aus Bullerbü» oder «Pippi Langstrumpf»?

Als kleines Kind bekam Astrid Lindgren ein Lamm geschenkt. Sie nannte es Pontus. Sie fütterte es so lange mit der Flasche, bis es groß genug war, um aus einer Schale zu trinken.

Eine ähnliche Geschichte kennen viele Kinder auf der ganzen Welt. Denn sie taucht in einem Buch von Astrid Lindgren auf. In «Wir Kinder aus Bullerbü» bekommt das Mädchen Lisa ein Lämmchen geschenkt. Auch sie nennt es Pontus und zieht es mit der Flasche groß. Das Buch ist von Astrid Lindgren. Sie schrieb es viele Jahre, nachdem sie sich selbst um das kleine Schaf gekümmert hatte.

Die Geschichten von den Kindern aus Bullerbü sind nicht die einzigen Abenteuer von Astrid Lindgren. Sie hat zum Beispiel auch die Bücher über den kleinen Michel aus Lönneberga geschrieben, über die mutige Ronja Räubertochter und die freche Pippi Langstrumpf. Manche Geschichten sind lustig. Manche auch ein bisschen gruselig. Hat die Autorin diese spannenden Geschichten alle selbst erlebt, wie das Erlebnis mit dem Schaf Pontus?

Einige Dinge in ihren Büchern sind wirklich so in Astrid Lindgrens Kindheit in dem Land Schweden passiert, sagt Matthias Blum. Er hat viel über die berühmte Autorin gelesen und sogar eine Ausstellung über ihr Leben organisiert.

Er erzählt, dass Astrid Lindgren in einem kleinen Dorf groß wurde. Sie spielte gern mit ihren Geschwistern und Freunden draußen - wie die Kinder aus Bullerbü. Sie kletterten viel auf Bäume und tobten herum. Und wie Pippi Langstrumpf spielte auch Astrid Lindgren schon das Spiel «Nicht den Boden berühren».

Aber nicht alles aus ihren Büchern hat die Schriftstellerin selbst erlebt. Als kleines Kind war sie eine Leseratte und liebte Geschichten. «Astrid Lindgren hatte eine große Fantasie», erzählt der Fachmann. Die mischte sich in ihren Büchern mit eigenen Erfahrungen und mit Erzählungen ihrer Eltern.

Die wohl berühmteste Geschichte von Astrid Lindgren ist «Pippi Langstrumpf». Sie entstand durch einen Zufall. Als Astrid Lindgrens Tochter Karin sieben Jahre alt war, war sie mal sehr krank. Im Bett bat sie ihre Mama, eine Geschichte von Pippi Langstrumpf zu erzählen. Niemand weiß, wie Karin auf den Namen kam. Doch von da an erzählte Astrid Lindgren ihrer Tochter die Abenteuer von Pippi und ihren Freunden Annika und Tommy. Später schrieb sie die Geschichten auf.

Ganz so mutig und wild wie Pippi Langstrumpf war Astrid Lindgren wahrscheinlich nicht. Aber auch als Erwachsene machte sie manchmal noch lustige Dinge. Zum Beispiel kletterte Astrid Lindgren für ein Foto auf einen Baum. Da war sie schon alt. Auf dem Baum streckte sie dann die Zunge raus. So frech wie Pippi Langstrumpf!


6
Задание 17 № 337

Die anderen Hirsche werden in Lappland gern als Haustiere gehalten.

 

1) richtig

2) falsch

3) steht nicht im Text

4)


Rentiere sind spitze

 

Können Rentiere wirklich fliegen? Immer, wenn ich das Lied von Rudolph mit der roten Nase höre, will ich das wissen. Zeit, es endlich mal herauszufinden!

Rudolph soll ja eines der Rentiere sein, die den Schlitten des Weihnachtsmannes ziehen und mit ihm durch die Lüfte fliegen. Das glauben zumindest die Kinder in Nordamerika. Dort ist Rudolph streng genommen gar kein Rentier, sondern ein Karibu. So heißen sie dort nämlich. Aber Rudolph ist ja auch kein echtes Tier. Eigentlich gehörte er zu einer Geschichte in einem Malbuch, das sich vor vielen Jahren ein US-Amerikaner ausgedacht hat. Ein Verwandter machte daraus dann das berühmte Lied.

Doch auch wenn Rentiere nicht fliegen können, sie sind faszinierend! Sie könnten auch Renntiere heißen: Wusstet ihr, dass ein gesundes Rentier bis zu 80 Stundenkilometer schnell laufen kann? Wölfe oder andere Feinde haben so kaum eine Chance, es zu erwischen.

Rekordverdächtig sind auch ihre Lebensumstände. Rentiere leben in Herden, und die umfassen manchmal mehrere zehntausend Tiere. Rentiere fressen gern Blätter, Pilze, Kräuter, Baum- und Erdflechten. Letztere vor allem im Winter. Das Futterangebot hängt von den Jahreszeiten ab. Die Rentiere reisen dem Futter hinterher. Dazu tun sie sich in riesigen Herden zusammen. Diese Wanderungen führen sie bis zu 1000 Kilometer weit.

Kein Wunder, dass Rentiere sehr gut zu Fuß sein müssen. Selbst weicher Schnee hält sie nicht auf, das liegt an ihren Hufen, die wie ein Schneeschuh funktionieren. Weil sie ihre Hufe weit spreizen können und dazwischen noch Häute sitzen, haben sie eine breite Trittfläche und sinken nicht so schnell ein. Außerdem können sie mit den Hufen hervorragend den Schnee beiseite räumen, um nach leckeren Flechten zu suchen.

Weil Rentiere so viel unterwegs sind, müssen auch ihre Babys schnell auf den Beinen sein. Meist um den Mai herum wird der Nachwuchs geboren, in der Regel ein bis zwei Tiere. Schon eine Stunde nach der Geburt kann ein Rentierbaby laufen. Und noch eine Besonderheit: Rentiere sind die einzigen Angehörigen der Hirsch-Familie, bei denen auch die Weibchen ein Geweih tragen. Ihres ist allerdings kleiner als das der männlichen Tiere. Und sie sind auch die einzigen Hirsche, die als Haustiere gehalten werden. Das Volk der Samen in Lappland lebt schon seit Jahrhunderten mit und von den Rentieren. Diese ziehen ihre Schlitten, geben Milch, Fell und Fleisch. Rentiere können also ganz viel — und müssen nicht unbedingt fliegen, um tolle Tiere zu sein!


7
Задание 17 № 407

Auf dem Industrie-Gelände kann man viele unterschiedliche Lebensräume beobachten.

 

1) richtig

2) falsch

3) steht nicht im Text


Natur zwischen Schornstein und Hochofen

 

Wo früher Eisen hergestellt wurde und die Schornsteine rauchten, wachsen heute Pflanzen. Aus einem alten Industrie-Gelände in der Stadt Duisburg wurde eine Art riesiger Park. Das Besondere: Die Natur kann sich dort ausbreiten, wie sie will. Früher arbeiteten an diesem Ort einmal mehrere Tausend Menschen. In einem riesigen Hochofen wurde mit Kohle Eisenerz geschmolzen. Daraus konnte man später dann Stahl machen.

Das alles ist schon viele Jahre her. Heute wird auf dem Gelände kein Eisen mehr hergestellt. Aus den Schloten steigt kein Rauch in den Himmel und keine Arbeiter sind mehr unterwegs. Das alte Hüttenwerk in der Stadt Duisburg im Bundesland Nordrhein-Westfalen ist stillgelegt. Das riesige Industrie-Gelände ist jetzt eine sogenannte Brache.

Trotzdem ist jede Menge los. Denn viele Tiere und vor allem viele Pflanzen haben dort ein neues Zuhause gefunden. «Das Gelände ist quasi der Natur überlassen worden», sagt Corinne Buch. Sie erforscht, welche Pflanzen auf der Industrie- Brache wachsen.

Für die Forscher ist besonders spannend, wie sich die Pflanzenwelt im Laufe der Zeit verändert: Welche Pflanzen werden zum Beispiel verdrängt, welche Pflanzen kommen hinzu. «Vielleicht stehen hier in einigen Jahren auch nur noch Bäume», sagt Corinne Buch. Vielleicht aber auch nicht. Das wollen die Forscher beobachten.

Mehr als 600 verschiedene Pflanzen wachsen auf dem Gelände. «Das ist total irre», sagt die Expertin. In ganz Deutschland gebe es etwa 5000 verschiedene Pflanzen-Arten. In Nordrhein-Westfalen seien es etwa 2000. «Das ist eine Wildnis mitten in der Stadt», erklärt Corinne Buch.

Aber es ist eine Wildnis mit vielen unterschiedlichen Lebensräumen. Es gibt zum Beispiel Stellen, wo der Boden besonders steinig oder sehr trocken ist. Ein paar Meter weiter gibt es dann einen kleinen Teich. Wieder einige Meter weiter fließt ein kleiner Fluss. Es gibt Plätze, wo schon die ersten Bäume wachsen. Und Orte, die ganz karg sind.

Dann gibt es wiederum Stellen, wo früher die Eisenbahnschienen entlangführten. Oder wo noch Kohle im Boden lagert. Durch diese heizt sich der Boden im Sommer zum Beispiel extrem auf. Das müssen die Pflanzen aushalten können. «Genau diese Vielfalt zeichnet das Industrie-Gelände aus», sagt die Expertin.


8
Задание 17 № 442

Auf dem Mond plant man eine Art Friedhof für alte Satelliten bauen.

 

1) richtig

2) falsch

3) steht nicht im Text


Auch im Weltraum gibt es Müll

 

Kaputte Satelliten, Trümmer oder Teile von alten Raketen – das ist Weltraum- Müll. Diesen Müll können wir weder sehen noch riechen. Wir können ihn auch nicht einfach in die Mülltonne werfen. Er flitzt mit einer irren Geschwindigkeit um unsere Erde. Man sagt zu ihm Weltraum-Müll.

Das sind zum Beispiel alte Treibstoff-Tanks von Raketen, kaputte oder abgeschaltete Satelliten oder Trümmerteile. Aber auch Werkzeug, das Astronauten einmal verloren haben. «Das ist alles Müll, den wir Menschen produziert haben», erklärt Manuel Metz. Er ist Experte für Weltraum-Müll und arbeitet in der Stadt Bonn in Nordrhein-Westfalen.

Vor rund 60 Jahren ging es mit dem Weltraum-Müll los. Damals wurde der erste Satellit ins Weltall geschossen. Er hieß Sputnik. Seit dieser Zeit schwirren nun Schrott-Teilchen um die Erde. Und es werden immer mehr! Mittlerweile sind es schon viele Millionen. Die meisten Teile sind winzig und nur wenige Millimeter groß. Sie sind nicht so gefährlich.

Es gibt aber auch größere Stücke - und die können schlimmen Schaden anrichten. Zum Beispiel an der Internationalen Raumstation ISS, auf der Raumfahrer sind. Oder an wichtigen Satelliten. Diese übertragen zum Beispiel die Fernsehbilder oder beobachten das Wetter. «Ein Trümmerteil von einem Zentimeter Größe kann einen ganzen Satelliten zerstören», erklärt Manuel Metz. Denn die Trümmer sind mit einer hohen Geschwindigkeit unterwegs.

Um solche Zusammenstöße zu verhindern, wird der Müll genau beobachtet. Das macht unter anderem eine riesige Radar-Anlage im Bundesland Nordrhein- Westfalen. «Alle Teile, die größer sind als zehn Zentimeter, werden ständig kontrolliert, vermessen und in eine Art Katalog eingetragen», erklärt der Fachmann.

Mit ihren Beobachtungen versuchen die Fachleute dann, die Flugbahn der Trümmer zu berechnen und vorherzusagen. So können sie auch herausfinden, welche Trümmerteile irgendwann einmal gefährlich werden können. Die Forscher wollen aber noch mehr erreichen. Sie wollen, dass der Müll weniger wird! Dazu entwickeln sie gerade verschiedene Ideen. Zum Beispiel sollen alte Satelliten auf eine Art Friedhof gebracht werden. Mit ihrem letzten Treibstoff sollen sie in eine so große Höhe fliegen, dass sie für niemanden mehr gefährlich werden können.


9
Задание 17 № 477

Um Koalas zu schützen, werden heute Eukalyptus-Bäume nicht abgeholzt.

 

1) Richtig

2) Falsch

3) Steht nicht im Text


Auf der Suche nach den schläfrigen Koalas

Es ist gar nicht so einfach, einen Koala zu finden. Mehr als eine halbe Stunde sind wir schon unterwegs. Es ist heiß, über 30 Grad Celsius. Um uns herum sind trockene Bäume und Felsen, im Hintergrund rauscht das Meer. Wir sind auf Magnetic Island. Das ist eine kleine Insel vor der Ostküste Australiens. Hier sollen besonders viele Koalas in freier Wildbahn leben, hat man uns gesagt.

Auf Magnetic Island wachsen viele Eukalyptus-Bäume. Koalas futtern die Blätter dieser Pflanzen. In den Ästen machen sie es sich zum Schlafen bequem. Wir schauen deshalb die ganze Zeit nach oben. Irgendwo müssen sie doch sein! Wahrscheinlich haben sie sich tiefer im Wald versteckt, wo es etwas schattiger ist. Die Sonne blendet und wir sind schon etwas erschöpft von der Wanderung. Aber halt, dort drüben muss etwas sein! Zwei Spaziergänger schauen neugierig zu einer Baumkrone. Psssst, machen sie, als wir uns nähern. Und tatsächlich: Oben sitzen zwei Koalas in einer Astgabel, ein großer und ein kleiner. Wahrscheinlich eine Mutter mit ihrem Kind, vermuten wir.

Mit ihren Knopfaugen, den großen Ohren und dem grauen Fell sehen sie ein bisschen aus wie Teddybären. Aber Koalas gehören gar nicht zu den Bären. Sie sind Beuteltiere wie viele andere Lebewesen in Australien. Zum Beispiel Kängurus.

Die zwei Koalas im Baum lassen sich von ihren Zuschauern nicht stören. Manchmal öffnet die Mutter ein Auge und guckt nach unten. «Die machen ja überhaupt nichts», sagt ein Mann etwas enttäuscht.

Da sind die beiden aber keine Ausnahme: Koalas sind nicht gerade fleißig. Ein Tag hat 24 Stunden. Davon schlafen oder ruhen die Tiere etwa 20 Stunden. Erst wenn die Sonne untergegangen ist, machen sie sich gemächlich auf die Suche nach Nahrung. Dass Koalas herumtollen oder von Ast zu Ast springen, kann man also nicht erwarten.

Eigentlich sind Koalas superbeliebt. Viele Leute fahren nach Australien oder gehen in Zoos, um sich die kuscheligen Tiere anzuschauen.

Trotzdem geht es Koalas in einigen Gebieten nicht gut, meinen Tierschützer. Früher jagten die Leute sie häufig, um an ihr Fell zu kommen, erklären sie. Heute sind Koalas mancherorts gefährdet, weil sie immer weniger Platz zum Leben haben. Menschen holzen zum Beispiel Eukalyptus-Bäume ab, um Straßen und Häuser zu bauen.

Viele Leute setzen sich inzwischen für die Koalas ein. Zum Beispiel sind an vielen Orten Schutzgebiete für Koalas eingerichtet worden.


10
Задание 17 № 512

Beethoven wollte den anderen Komponisten neue Wege und Möglichkeiten zeigen.

 

1) Richtig

2) Falsch

3) Steht nicht im Text


Auf der Spur von Ludwig van Beethoven

 

Pst! Die Detektive arbeiten: Sie sitzen in einem kleinen Büro, auf den Schreibtischen stehen große Computer-Bildschirme. Überall liegen Bücher und Notenblätter herum.

Die Detektive sind einem Mann auf der Spur. Er ist aber kein Einbrecher, sondern einer der berühmtesten Komponisten der Welt: Ludwig van Beethoven. Er lebte vor etwa 200 Jahren. Die Detektive wollen herausfinden, wie Beethoven seine Musikstücke geschrieben hat.

Einer der Detektive ist Bernhard Appel. Er arbeitet in dem Haus, in dem Beethoven geboren wurde. Es steht in der Stadt Bonn im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Natürlich sei er kein richtiger Detektiv, sagt Bernhard Appel. Er ist Musik-Forscher. «Unserer Arbeit ist aber so ähnlich wie die von einem Detektiv», verrät er.

Mit seinen Musikstücken war Beethoven nie zufrieden. Er hat ständig etwas verändert. Selbst dann noch, als seine Werke eigentlich schon gedruckt werden sollten. Beethoven hat unglaublich viele Notenblätter beschriftet und viele Entwürfe gemacht. Natürlich mit jeder Menge Änderungen! Manche wollen die Forscher nun untersuchen. «Wir interessieren uns nicht für die fertigen Musikstücke. Sondern nur für diese besonderen Stellen. Wir wollen sozusagen nur den Abfall untersuchen», erklärt Bernhard Appel.

Die Detektive wollen so zum Beispiel herausfinden, was Beethoven an dieser Stelle gestört hat: Warum hat er die Noten ausgerechnet dort verändert? Warum so oft «Uns interessiert, was Beethoven gedacht hat», sagt der Forscher und zeigt hinüber zu einem der Bildschirme.

Dort ist ein Notenblatt zu sehen. Es ist ein Stück für ein Klavier. Das Blatt sieht ziemlich chaotisch aus. An einer Stelle sind die Noten kaum noch lesbar. Andere sind dagegen eng zusammengequetscht. Oder wild durchgestrichen. In dieses Durcheinander müssen die Forscher nun Ordnung bringen.

Dabei untersuchen sie zum Beispiel die Tinte, mit der Beethoven geschrieben hat. Die ist mal heller und mal dunkler. Damals gab es noch keine Füller oder Kugelschreiber. Der Komponist schrieb mit einer Vogelfeder. Die war vorne mal spitz und ein anderes Mal eher breit. Das gibt den Musik-Detektiven einen ersten Hinweis. Dann fangen sie damit an, die Änderungen auf ein neues Notenpapier zu schreiben. Dafür brauchen die Forscher oft mehrere Tage.

Doch warum änderte der Komponist so viel? «Es könnte damit zusammenhängen, dass Beethoven besonders einfallsreich sein wollte», sagt Bernhard Appel. Beethoven wollte die Dinge anders machen als andere Komponisten. Und das ist selbst noch viele Jahre nach seinem Tod eine spannende Sache für Musik-Experten.


11
Задание 17 № 652

Man assoziiert Breslau unter anderem mit Zwergfiguren, die man in vielen Orten der Stadt sehen kann.

 

1) richtig

2) falsch

3) steht nicht im Text


Breslau — Stadt der Zwerge und der Brücken

Breslau ist eine Stadt mit einer spannenden und manchmal traurigen Geschichte. Breslau ist der deutsche Name der Stadt. Aber seit mehr als 70 Jahren ist sie eine polnische Stadt und heißt Wroclaw.

Das hat mit einem Krieg zu tun, den Deutschland vor vielen Jahren begann. Gegen Ende dieses Krieges mussten die deutschen Bewohner weggehen. Dafür kamen polnische Familien, die wiederum aus ihrer Heimatstadt Lwiw wegziehen mussten. Denn Lwiw wurde Teil eines anderen Staates. Inzwischen sehen die Breslauer dieses komplizierte Hin und Her als eine Sache, die ihre Stadt zu etwas Besonderem macht. In diesem Jahr will Breslau seine bunten Seiten vielen Menschen zeigen. Es ist Europäische Kulturhauptstadt, zusammen mit San Sebastián in Spanien. Politiker aus Europa vergeben diesen Titel seit einigen Jahren immer an zwei Städte.

Mit Theater, Musik, Tanz und vielen Veranstaltungen wollen die Breslauer zeigen, wie vielseitig ihre Stadt ist. Breslau hat einige Besonderheiten. So schmücken die Stadt zum Beispiel mehr als 100 Brücken. Die Dombrücke zwischen Sandinsel und Dominsel sieht malerisch aus. Man nennt sie die Brücke der Verliebten. Denn sie ist an jeder nur möglichen Stelle mit Schlössern bedeckt, die für die Paare die Liebe bewahren sollen. Zudem liegen einige Stadtteile auf Inseln, die von den Flussarmen der Oder umgeben sind.

Am Ende des Zweiten Weltkrieges war die Stadt zu drei Vierteln zerstört. Heute findet man keine Spuren mehr davon. Das Stadtzentrum erstrahlt im neuen Glanz. Bedeutendstes Baudenkmal ist das gotische Rathaus am Marktplatz. Die Ostfassade des prächtigsten Rathauses Polens schmücken zahlreiche Ornamente sowie eine berühmte astronomische Uhr aus dem Jahr 1580. Den Marktplatz und den benachbarten Salzmarkt umgeben schöne Bürgerhäuser, die im gotischen und barocken Stil wieder aufgebaut wurden. Vom Turm der gotischen Kirche St. Elisabeth bietet sich ein phantastischer Blick auf die Altstadt. In den Straßen und kleinen Gassen ist auch nachts viel los, bei mehr als 140.000 Studenten kein Wunder.

Eine andere Besonderheit Breslaus sind die Zwerge. Die Figuren stehen in der Altstadt und in vielen Stadtteilen. Sie sind auch Wahrzeichen der Stadt. Ein besonders freundlicher Zwerg mit einer Blume steht auf dem Marktplatz. In der Fußgängerzone ruht sich ein Zwerg mit Laptop und Kaffeebecher aus. Auch als Feuerwehrmann, Motorradfahrer oder Ritter sind die Zwerge unterwegs. Auf Polnisch heißen sie «krasnale». Inzwischen gibt es mehr als 260 Zwerge.


12
Задание 17 № 688

Es ist nicht alles schädlich, was es in Fastfood-Lokalen gibt.

 

1) richtig

2) falsch

3) steht nicht im Text


Starkes Übergewicht macht krank

Es gibt große Menschen und kleine Menschen. Genauso gibt es ziemlich dünne Menschen und eher kräftige. Das ist erst einmal total normal. Doch Fachleute machen sich Sorgen. Sie sagen: In einigen Ländern der Welt sind viele Kinder einfach zu dick. Auch in Deutschland.

Am Montag stellten Experten einen aktuellen Bericht zu diesem Thema vor. Darin heißt es: Schon im Kindergarten-Alter waren im Jahr 2014 rund 41 Millionen Kinder weltweit übergewichtig. In Deutschland ist jedes fünfte Kind übergewichtig. „Wir haben noch nie so viele übergewichtige Kinder und Jugendliche gesehen wie heute“, sagt Prof. Dr. Kurt Widhalm. „13-Jährige mit über 100 kg sind keine Seltenheit mehr.“

Starkes Übergewicht ist eine richtige Krankheit. Mediziner nennen sie Fettsucht oder Adipositas. «Das hohe Gewicht macht Knochen und Gelenken zu schaffen», erklärt die Ärztin Regina Ensenauer. «Aber zum Beispiel auch Organe wie Herz und Leber können krank werden.»

Übergewicht hat nicht nur körperliche, sondern auch seelische Folgen für die Betroffenen. Übergewichtige Kinder leiden häufig unter Hänseleien und Minderwertigkeitskomplexen. Sie werden aus Gruppen ausgeschlossen und im Sportunterricht veräppelt. Deshalb kann Übergewicht bei Kindern zu Depressionen und Essstörungen führen.

Für Adipositas gibt es mehrere Gründe. Viele Menschen bewegen sich etwa zu wenig und essen dafür zu viel, erzählt die Ärztin. Vor allem essen sie das Falsche: süße Limonaden, Fast Food wie Hamburger und Pommes oder fettige Naschereien. “Fernsehen ist einer der schlimmsten Dickmacher", sagt Martin Wabitsch, Kinderarzt und Adipositas-Spezialist von der Uniklinik Ulm. "Selbst wenn man nur ruhig auf dem Sofa liegt, verbrennt man mehr Kalorien, als wenn man das Gleiche vor laufendem Fernseher tut.“ Je mehr Zeit Kinder vor dem Fernseher verbringen, desto eher sind sie unsportlich und übergewichtig.

Neben gesunder Ernährung sollten Eltern versuchen, die Kinder zu mehr Bewegung anzuregen. Bewegungsspiele, Wanderungen und Ausflüge machen Spaß und bringen die Pfunde ganz von selbst zum Purzeln. Vielleicht findet das Kind so ganz intuitiv zu einer Sport- oder Bewegungsart, die es vertiefen und in den Alltag integrieren möchte.

Die Ärztin sagt auch: Wer einmal starkes Übergewicht hat, wird es nur sehr schwer wieder los. Viel besser sei es deshalb, es gar nicht so weit kommen zu lassen. Deshalb sei es etwa wichtig, dass Kinder in Kindergärten und Schulen viel über gesunde Ernährung lernen. Außerdem sollen sie sich genug bewegen und Sport treiben.

Auch Gesetze könnten im Kampf gegen Übergewicht helfen. Die Fachleute etwa sagen: Um Übergewicht bei Menschen zu verhindern, könnten zum Beispiel ungesunde Lebensmittel teurer verkauft werden. Gut wäre auch, weniger Werbung dafür zu machen.


13
Задание 17 № 724

Die Möbel der Deutschen waren für die Russen jener Zeit ungewöhnlich.

 

1) richtig

2) falsch

3) steht nicht im Text


Eine Reise in die Vergangenheit

Die Deutschen wurden von dem Großfürsten Wassili III. und seinem Sohn Johann IV. nach Russland eingeladen. Ein wichtiges Bindeglied zwischen Deutschland und Russland waren über viele Jahrhunderte die Handelskontakte. So gehörte Nowgorod zum europäischen Bund der „Hanse“ und unterhielt Kontakte zu vielen deutschen Städten.

Die ersten Deutschen, überwiegend Kaufleute und Handwerker, siedelten sich in Moskau in einem schönen Landstreifen an der Jausa an. Dort konnten die Fremden nach ihren Sitten und Gebräuchen leben. Diese Fremdenvorstadt wurde aufgrund der Dominanz der deutschen Sprache die „Deutsche Sloboda" genannt. Moskau Ende des 17. Jahrhunderts. In der Deutschen Sloboda leben Kaufleute, Offiziere, Ärzte und Handwerker aller Art. Ihre Häuser unterscheiden sich voneinander durch ihre Größe und ihren Baustil, aber alle sind aus Holz errichtet. Holz ist nämlich das am meisten verbreitete Baumaterial in Russland. Neben jedem Haus befindet sich ein Garten.

Das ist das Haus des Goldschmiedes Joachim Frös. Er stammt aus Hamburg. Hier in Moskau hat er ein kleines Haus mit drei Zimmern, einer Diele, einer Küche und einer Vorratskammer gebaut. Im Hof gibt es zwei kleine Gebäude für seine Diener, einen Keller, einen Pferdstall und einen großen Garten. Nicht weit entfernt wohnt ein anderer reicher Juwelier. Sein Haus ist aus Stein, hat zwei Stockwerke und fünf große Säle. Im Hof befindet sich sogar ein Gewächshaus. Zu Frühlingsanfang blühen hier schon Rosen und Tulpen.

Die Möbel der Deutschen waren für die Russen jener Zeit erstaunlich: Stühle, Schränke und Betten. In Russland saß man damals auf Bänken sowie auf den Backöfen. Die Kleidung lag in Truhen.

Die Tische in den deutschen Häusern sind nicht groß. Sie haben vier oder drei Beine, manchmal sogar nur ein einziges Bein. Die Tischplatten sind aus Holz oder aus Marmor. Das Geschirr ist verschiedenartig: Weingläser aus Kristall, silberne Becher, Teller aus Ton und Metall, Teekessel, Kaffeekannen...

In den Zimmern fanden sich auch Kerzenhalter, Bücher, Schatullen, Wand- und Tischuhren, Spiegel, Gemälde und Porträts von Königen. In einigen Häusern hängen Waffensammlungen an der Wand. In den Häusern der reichen Deutschen gibt es Kinderzimmer. Hier stehen Kinderbetten, kleine Tische und Stühle.

Die Deutsche Sloboda gibt es nicht mehr. Aber die Dinge, über die die Russen damals staunten, sind jetzt in jedem Haus zu finden.


14
Задание 17 № 760

Den Lousberglauf organisiert das Rathaus von Aachen.

 

1) richtig

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Willkommen in Aachen

 

Aachen ist international, studentisch und immer offen für Neues. Die Stadt ist die westlichste Großstadt Deutschlands und liegt an der Grenze zu Belgien und den Niederlanden. Eine renommierte technische Hochschule, die zentrale Lage mitten in Europa und die angenehme Größe machen Aachen zu einem Magneten für internationale Studierende.

Bereits den Römern hat es in Aachen gut gefallen. Sie wussten die heißen Quellen Aachens zu nutzen und errichteten dort Bäder. Das Quellwasser soll heilend wirken. Im Elisenbrunnen im Zentrum der Stadt fließt immer noch echtes Aachener Thermalwasser.

Im 8. Jahrhundert machte Kaiser Karl der Große Aachen zum Zentrum seines Reiches. Er ließ zum Beispiel den mächtigen Dom und das schöne Rathaus erbauen. Der Dom, eine große Kirche, steht mitten in der Innenstadt. Als erstes deutsches Bauwerk wurde der Dom im Jahr 1978 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

Das Aachener Rathaus war Teil des ehemaligen Palastes Karls des Großen. Hier wird heute jedes Jahr der Internationale Karlspreis vergeben. Er ehrt Personen, die sich für die europäische Gemeinschaft einsetzen. Zu den bisherigen Preisträgern zählt unter anderen die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel. Aachen ist eines der wichtigsten Zentren für technisch-naturwissenschaftlich interessierte Studierende aus aller Welt. Seit der Gründung der RheinischWestfälischen Technischen Hochschule (RWTH) im Jahr 1870 genießt die Universität international einen sehr guten Ruf. Mit dem RWTH Aachen Campus entsteht in Kooperation mit der Industrie zurzeit einer der größten Wissenschaftsparks Europas.

Aachen liegt direkt an der Grenze zu Belgien und den Niederlanden. Am „Dreiländereck“ treffen sich die Landesgrenzen. So kannst du bequem drei Länder an einem Tag besuchen!

Ein Höhepunkt ist der jährliche Weihnachtsmarkt rund um den Aachener Dom und das Rathaus. Dort kannst du die berühmten Aachener Printen, ein leckeres Gebäck, probieren und die weihnachtliche Atmosphäre genießen.

Das Leben in Aachen ist stark von den vielen Studierenden geprägt. Das Sportangebot ist sehr vielfältig und bietet für alle Interessen etwas. Das Hochschulsportzentrum organisiert außerdem jedes Semester viele sportliche Veranstaltungen, wie den beliebten Lousberglauf. Dabei geht es für die Läufer auf einer Strecke von 5.555 Metern über den Lousberg, Aachens größten Hügel.


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