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Задания 9. Понимание основного содержания прочитанного текста

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Задание 9 № 53

Прочитайте тексты и установите соответствие между текстами А–G и заголовками 1–8. Запишите свои ответы в таблицу. Используйте каждую цифру только один раз. В задании есть один лишний заголовок.

 

1. Bücher auf zwei Beinen

2. Öffentliches Tagebuch

3. Auszeichnungen für die Besten

4. Vom Lieblingsbuch zum Dreh-Buch

5. Feierlicher Ausklang zum Jahreswechsel

6. Die neue Initiative für Schulkinder

7. Einen Krimi selbst schreiben

8. Das Lieblingsbuch wählen

 

A. „Zeit Punkt Lesen“ ist ein Leseprojekt des Landes Niederösterreich an Schulen, um den Leselernprozess von Kindern und Jugendlichen zu unterstützen. Solche Projekte motivieren auf lustvolle Weise zum Lesen. Der Erfolg der Aktionen hängt stark vom Stellenwert des Lesens ab. Deshalb zielen viele Aktivitäten darauf ab, Kinder auch spielerisch zum Lesen zu animieren.

 

B. Wie fördert man das Lesen? Zum Beispiel so: man verkleidet vier Studenten als Bücher und schickt sie zu öffentlichen Plätzen. Daniel, Benedikt, Katja und Martin diskutierten im Hauptbahnhof der Stadt mit Jugendlichen über deren Lieblinsbücher. Sie beantworteten auch die Fragen zum Thema „Lesen“.

 

C. Lesen ist nicht zu unterschätzen. Lesen trägt zur Entwicklung persönlicher und kultureller Identität der Menschen bei. Im Rahmen von „Zeit Punkt Lesen“ können alle Arten von Büchern zur Wahl des Lieblingsbuches eingereicht werden: Krimi, Roman oder Lyrik, Sachbuch oder Ratgeber, Kinderbuch und Jugendlektüre. Wichtig ist, dass es mehr gelesen wird.

 

D. Um Jugendliche zur Teilnahme zu motivieren ruft „Zeit Punkt Lesen“ den Videofilmwettbewerb „Dreh-Buch“ ins Leben. Einzelne Jugendliche oder auch ganze Schulklassen sind aufgerufen, ihr Lieblingsbuch zum Drehbuch für einen kurzen Videofilm werden zu lassen. Man ist schon sehr gespannt, wie die Jugendlichen ihr Lieblingsbuch in maximal 90 Sekunden in Szene setzen.

 

E. Weblogs werden immer beliebter. Etwa 10 Millionen Menschen veröffentlichen weltweit ihre Texte in solchen Internet-Tagebüchern. Im deutschsprachigen Raum gibt es bereits 50 000 Internet-Seiten mit Blog- Funktion. Mehr als die Hälfte aller Blogs wird von Jugendlichen im Alter zwischen 13 und 19 Jahren betrieben. Die wichtigsten Themen sind Schule, Beziehungen und Musik.

 

F. An alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden Preise verlost. Als Hauptpreis winkt eine Einladung zur Frankfurter Buchmesse 2011 für 2 Personen. Der/Die Zweitgereihte darf sich über eine Entdeckungsreise mit der Kinderbuch-Illustratorin Renate Habinger freuen. Als dritter Preis winkt ein Büchergutschein im Wert von einhundert Euro.

 

G. Abschluss der Kampagne „Das Lieblingsbuch der NiederösterreicherInnen“ wird bei einem Lesefest im Rahmen des Grafenegger Advents am 26. Dezember 2010 gefeiert. Bei der feierlichen Abschlussveranstaltung „Zeichen und Wunder“ werden die Lieblingsbücher der NiederösterreicherInnen vorgestellt, die Siegervideos prämiert und die GewinnerInnen gefeiert.

 

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Источник: Демонстрационная версия ГИА—2013 по немецкому языку.

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Задание 9 № 200

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1. Während die Glocken schlagen

2. Erfahren, was die Zukunft bringt

3. Damit die Münzen nie ausgehen

4. Mit Lärm die bösen Geister vertreiben

5. Die Pflanze gegen die bösen Geister

6. Nie am 1. Januar!

7. Zwei Wochen lang feiern

8. Böses aus dem Haus locken

 

A. In Deutschland essen viele Leute an Silvester Linsensuppe. Die unzähligen kleinen Linsen sollen für viel Geld im neuen Jahr stehen. In Tschechien legt man stattdessen eine Schuppe vom Weihnachtskarpfen unter den Teller oder sogar ein Jahr lang in den Geldbeutel – genau wie die Linsen soll auch die Fischschuppe dafür sorgen, dass das Geld nie ausgeht.

 

B. Um vorherzusagen, was das neue Jahr bringen könnte, wird bei deutschen Silvesterpartys oft Blei gegossen. Erhitztes, flüssiges Blei wird in kaltes Wasser geworfen und verfestigt sich in lustigen Formen. Diese werden dann genau unter die Lupe genommen und gedeutet. Ist es eine Herzform, wird vielleicht geheiratet, sieht's einem Schnuller ähnlich, kommt ein Baby, bei Fluggeräten steht eine große Reise an ...

 

C. Am spanischen Silvesterabend spielen Weintrauben eine wichtige Rolle: Mit jedem der zwölf Glockenschläge um Mitternacht muss man eine essen. Das kann ganz schön schwierig werden bei flotten Glocken! Daher nimmt der Spanier auf jeden Fall kernlose Trauben, die gibt's schon abgezählt und abgepackt im Supermarkt.

 

D. Wer ein Fest lange vorbereitet, der will dann auch lange feiern. Offiziell bekommen alle Chinesen für das Neujahrsfest drei Tage frei, aber wirklich beendet wird das Fest erst am 15. Tag des neuen Jahres: In vielen Ortschaften gibt es große Laternenfeste, bei denen vor allem Kinder mit leuchtenden Laternen durch die Straßen ziehen.

 

E. In China ist das Neujahrsfest immer an einem anderen Tag. Immer zwischen dem 21. Januar und dem 20. Februar. Und das Neujahrsfest ist in China das wichtigste Familienfest im ganzen Jahr. Viele Familien bereiten sich wochenlang darauf vor, weil es so viel zu beachten gibt, damit das ganze nächste Jahr für die Familie gut wird.

 

F. Sogar das Putzen vor Neujahr geht nicht irgendwie: Wer außer dem Staub auch die bösen Geister aus den Ecken bekommen will, um sie nicht mit ins neue Jahr zu nehmen, der muss dazu Bambuszweige nehmen. Manche Chinesen, die einen Staubsauger benutzen, hängen darum vorsichtshalber ein paar Zweige dieser Pflanze ans Saugrohrdran. Für alle Fälle …

 

G. In der Neujahrsnacht selbst ist es dann wieder wichtig, dass die ganze Familie vor Einbruch der Dunkelheit das Haus verlässt. Die machen einen Spaziergang! Ein chinesischer Trick, mit dem viele Familien versuchen,alle schlechten Erinnerungen und überhaupt alles Bösevom alten Jahr aus dem Haus zu locken.

 

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Источник: Демонстрационная версия ГИА 2014−2015 по немецкому языку.

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Задание 9 № 235

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1. Botschaft nach wertvollen Handschriften Bibliothek

2. Aus der Geschichte der

3. Zentrum des Wissens und der Kultur

4. Wiedereröffnung der Herzogin Anna Amalia Bibliothek

5. Der große Dichter leitete die

6. Die Kirche als Bewahrer der Bibliotheken Schriften

7. Gründer der Stadtbibliotheken

8. Ein junger Feiertag

 

 

A. Die heute bekannten ältesten Wissenssammlungen gehen auf die alten Ägypter zurück. Daraus sind uns die bis 1866 v. Chr. datierbaren Papyrusrollen bekannt. Auch die alten Griechen legten Bibliotheken an, jedoch meistens Privatsammlungen, auf welche die Öffentlichkeit keinen Zugriff hatte. Auf die griechische Kultur geht auch die berühmte Bibliothek von Alexandria zurück, die von den Ptolemäern gestiftet und viel später zerstört wurde.

 

B. Im Mittelalter waren es meist Mönche, die auf den Erhalt der antiken Schriften achteten. Die ersten Bibliotheken, die ihre Leseräume der Öffentlichkeit zugänglich machten, waren Anfang des 17. Jahrhunderts die Bodleian Library in Oxford und die Ambrosiana in Mailand. 1602 begann der Erzbischof von Mailand Kardinal Federico Borromeo mit der Einrichtung der Ambrosiana, die jedoch erst 1609 für das Publikum geöffnet wurde. Benannt wurde sie nach dem Kirchenvater Ambrosius von Mailand.

 

C. Trotz seiner großen Liebe zu Kunst und Kultur legte Federico Borromeo großen Wert darauf, dass die Religion im Zentrum aller Kunst stand. Mit dem Geld das er aufbringen konnte, unterhielt er das große Gebäude und entsandte Aufkäufer nach Griechenland und in den Orient, um wertvolle griechische und orientalische Handschriften zu erwerben. So gelang es ihm trotz geringer Mittel, eine umfangreiche Sammlung anzulegen.

 

D. Der 24. Oktober ist in ganz Deutschland der Tag der Bibliotheken. An diesem Tag machen die Bibliotheken in ganz Deutschland mit besonderen Aktivitäten auf sich aufmerksam. Den Tag der Bibliotheken gibt es in Deutschland erst seit 12 Jahren: 1995 wurde er unter der Schirmherrschaft des früheren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker ausgerufen. Mit vielen Veranstaltungen präsentieren sich die Bibliotheken in ihrer Rolle als Wissensspeicher, Informationsvermittler und kulturelle Einrichtung.

 

E. Die Bibliothek Ambrosiana wurde um die Kunstgalerie Pinacoteca Ambrosiana und die Kunstakademie erweitert. Nur ein paar Schritte vom Mailänder Dom entfernt entstand ein wissenschaftliches und kulturelles Zentrum Italiens. In der Bildergalerie sind heute die Kunstschätze des 15. bis 17. Jahrhunderts beherbergt. Werke von Botticelli, Brueghel, Caravaggio und Raphael sind unter ihnen zu finden. Auch eine Reproduktion von Leonardo da Vincis weltberühmten Codex Atlanticus kann betrachtet werden.

 

F. Der 24. Oktober erinnert an die von dem königlich-sächsischen Rentamtmann Karl Benjamin Preusker am 24. Oktober 1828 in Großenhain eingerichtete Schulbibliothek für Lehrer und Schüler. Nach Preuskers Plan wurde sie 1832 zur ersten deutschen Bürgerbibliothek (heute sagt man dazu "Stadtbibliothek"). Zum Gedenken an Preusker wird seit 1996 alljährlich auch die Karl-Preusker- Medaille an Personen und Institutionen verliehen, die den Kulturauftrag des Bibliothekswesens wirkungsvoll fördern.

 

G. Herzogin Anna Amalia setzte sich mit allen Mitteln dafür ein, Weimar zu einer kulturellen Stadt zu entwickeln. 1766 veranlasste Anna Amalia den Umzug der Büchersammlung in das Grüne Schloss. Auch ihr Sohn förderte als Herzog die Bibliothek weiter. 1797 beauftragte er Johann Wolfgang von Goethe mit der Aufsicht der Bibliothek. Goethe leitete die Bibliothek bis zu seinem Tod 1832 und machte sie zu einer der wichtigsten Bibliotheken in ganz Deutschland.

 

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Задание 9 № 270

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1. Geographische Lage der Insel

2. Der hohe Preis für die Unabhängigkeit

3. Die ausländische Eroberung ruinierte das Land

4. Die schrecklichste Naturkatastrophe

5. Fast alle Bäume der Insel wurden abgeholzt

6. Sportleistungen des Landes

7. Sport half die Unabhängigkeit zu erreichen

8. Der misslungene Aufstand der Sklaven

 

 

A. Der tropische Wald, der einst Haiti fast vollkommen bedeckte, wurde in den letzten drei Jahrhundert durch Abholzung für die landwirtschaftliche Nutzung weitgehend zerstört. Wälder gibt es nur noch in den schwer zugänglichen Regionen. Vom einstigen Artenreichtum der Flora und Fauna Haitis zeugen heute noch die Pinienwälder mit ihren 80 Vogelarten oder der Nebelwald im Macaya-Nationalpark mit 140 Orchideen- und 102 Farnarten.

 

B. Haiti ist ein Staat in der Karibik. Haiti teilt sich mit der Dominikanischen Republik die Insel Hispaniola. Zwei Meere umgeben die Küsten Haitis: der Atlantische Ozean und das Karibische Meer. Haiti hat etwa achteinhalb Millionen Einwohner und ist ungefähr so groß wie das Bundesland Brandenburg. Die Hauptstadt Haitis ist Port-au-Prince. Die beiden Hauptsprachen sind Haitianisch und Französisch.

 

C. Fußball ist der beliebteste Nationalsport in Haiti, gefolgt von Basketball. Bei bisher 47 Olympischen Spielen in der Neuzeit (also seit dem Jahre 1894) wurden insgesamt 14.496 Medaillen in den verschiedenen Sommer- und Wintersportarten vergeben. Damit belegt das Land in der "Ewigen Medaillenliste" den 100. Platz von 129 Ländern, die jemals eine Medaille errungen haben.

 

D. Die Insel war zwar früher eine spanische Kolonie unter dem Namen Santo Domingo, aber der westliche Teil (Haiti) wurde Mitte des 17. Jahrhunderts von den Franzosen zur Kolonie gemacht. Unter Führung von Toussaint L'Ouverture protestierten 1790 die Sklaven, die als Arbeiter aus Afrika gebracht worden waren, und übernahmen die Insel und schafften die Sklaverei ab. Frankreich schickte Soldaten, L'Ouverture wurde von denen ermordet und die Sklaverei wieder eingeführt.

 

E. Die Menschen in Haiti sind die Nachfahren von afrikanischen Sklaven, die im 17. Jahrhundert in die französische Kolonie Haiti verschleppt wurden. Sie sollten Zuckerrohr für französische Plantagenbesitzer schneiden. Im Jahr 1804 wurde Haiti die erste unabhängige schwarze Republik der Welt. Doch diese Unabhängigkeit war teuer: als Entschädigung zahlte Haiti umgerechnet insgesamt 16 Milliarden Euro an Frankreich.

 

F. Obwohl Haiti einmal das reichste Land der Karibik war, ist es inzwischen das ärmste Land Lateinamerikas geworden. Denn Haiti wurde seit Jahrhunderten ausgeplündert. Das begann mit der Entdeckung durch Christoph Columbus, als in der Folge die Spanier nach Amerika kamen und die indianischen Ureinwohner umbrachten. Seitdem wiederholen sich ausländische Eingriffe, blutige Diktaturen und gewalttätige Konflikte und die Ausplünderung des Landes.

 

G. Im Januar 2010 ereignete sich in der Karibik das schlimmste Erdbeben der letzten 200 Jahre. Haiti war auf eine Katastrophe nicht vorbereitet. Hilfskräfte fehlten, ebenso Medikamente, Trinkwasser und Lebensmittel. Mindestens drei Millionen Menschen waren betroffen. Eine halbe Minute nur dauerte das Beben. Die Folgen waren verheerend: In der Hauptstadt Port-au-Prince mit rund zwei Millionen Einwohnern brachen ganze Häuserzeilen zusammen, Schulen, Kindergärten und Krankenhäuser stürzten ein.

 

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Задание 9 № 305

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1. Delikatessen werden unter freiem Himmel gezüchtet

2. Nur für Jungen, oder?

3. Nicht nur Aussehen spielt die Rolle

4. Soziale Berufe

5. Illegale Arbeit

7. Ein Wort für zwei Geschlechter

6. Das Gesetzt sorgt für Kinder

8. Die Farbe der Arbeitskleidung

 

 

A. Fast acht von 100 Jungen werden nach dem Schulabschluss Kfz-Mechaniker. Die sechs beliebtesten Ausbildungsberufe für Jungen sind technischer Natur. Die Mädchen sind weniger technisch ausgerichtet: 20 von 100 Mädchen lernen Kauffrau. Die danach häufigsten Berufe sind Arzt- oder Zahnarzthelferin und Friseurin. Aber es ist ein Märchen, dass Mädchen technisch weniger begabt sind. Am Girls’ Day öffnen Firmen ihre Türen für Mädchen. Sie können sich dann über technische Berufe informieren.

 

B. 1880 wurde der weiße Arztkittel eingeführt, den man kochendheiß waschen kann. Auch die Operationssäle kachelte man weiß. Weiß hat aber einen Nachteil: Man sieht darauf jeden Blutspritzer. Außerdem blendete das Weiß des Arztkittels, als die Lampen im Operationssaal stärker wurden. Deswegen führte man nach dem Zweiten Weltkrieg Grün als Farbe für die Chirurgen ein. Grün wirkt beruhigend und flimmert auch nicht in den Augen wie manche andere Farben.

 

C. Früher meinte das Wort Schüler alle Lernenden, egal ob Jungen oder Mädchen. Genauso war das mit anderen Bezeichnungen. Viele Frauen (und auch Männer) aber fanden es nicht gut, dass in unserer Sprache die Männer viel öfter genannt werden als die Frauen. Eine Möglichkeit, Frauen und Männer zu nennen, ist die Schreibweise mit dem großen I mitten im Wort wie zum Beispiel bei SpielerInnen. Das ist zwar kurz, wenn man es schreibt. Lesen muss man aber: "Spielerinnen und Spieler".

 

D. Das Model muss in seinem Äußeren dem gerade herrschenden Geschmack entsprechen. Aber Aussehen und Körpermaße allein reichen noch nicht aus. Fast ebenso wichtig ist es, wie man sich gibt und welche Ausstrahlung man hat. Und das kann man nicht lernen. Es gibt auch keine festgelegte Ausbildung für den Beruf des Models. Die jungen Mädchen bewerben sich meist bei Agenturen mit einer Art Fotoalbum.

 

E. Franzosen und Schweizer essen gerne Schnecken. Daher züchten die Schneckenzüchter extra für Feinschmecker Weinbergschnecken. Man zäunt Gelände ein, damit die Schnecken nicht entweichen und keine Igel, die gerne Schnecken fressen, eindringen. Auf dem Gelände pflanzt man das Futter für die Schnecken an. Auf einem Hektar kann man pro Jahr eine Million Schnecken ernten. Sie brauchen zwei Jahre, bis sie groß genug sind.

 

F. Wer in Deutschland arbeitet, muss Steuern und Abgaben bezahlen. Wenn jemand Geld verdient, aber keine Steuern bezahlt, dann verstößt er gegen das Gesetz. Man nennt die Arbeit dann Schwarzarbeit. Der Staat braucht jedes Jahr viel Geld für Schulen, Krankenhäuser, Bibliotheken, Altenheime und andere wichtige Dinge. Weil Schwarzarbeiter aber keine Steuern bezahlen, müssen die, die ehrlich sind, noch mehr von ihrem Gehalt abgeben.

 

G. Kinderarbeit ist in Deutschland verboten — und darunter fallen auch Ferienjobs. Wer jünger als 13 Jahre ist, darf gar nicht arbeiten gehen. Ältere Kinder dürfen nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz mit Erlaubnis der Eltern leichte Arbeiten verrichten: Prospekte verteilen oder Haustiere betreuen — aber höchstens zwei Stunden pro Tag zwischen acht und 18 Uhr. Es gibt Ausnahmen: Wenn du etwa in einem Kinderchor singst, dann sind auch Auftritte nach 18 Uhr erlaubt.

 

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Задание 9 № 340

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1. Nicht nur Vorteile

2. Schwere wirtschaftliche Lage

3. Europäer wandern nach Amerika aus

4. Die Heimat verlassen

5. Organisation, die Hilfe leistet

6. Die Vertreter ihrer Länder

7. Machen, was man will

8. Lebt jedes Land für sich allein?

 

A. Als erste Welt bezeichnete man früher die Länder Europas. Die zweite Welt war Nordamerika. Die Dritte Welt schließlich umfasste die meisten Länder, die früher Kolonien waren, vor allem in Südamerika, Afrika und Asien. Die Länder der ehemaligen Dritten Welt nennt man auch Entwicklungsländer. Die Menschen leben hier oft in großer Armut. Die Länder haben kaum Industrie und keine guten Verkehrsverbindungen. Die reichen Industrieländer leisten Entwicklungshilfe in diesen Ländern.

 

B. Ein Globus ist eine Weltkugel. Globalisierung bedeutet, dass die Menschen dieser Welt immer stärker miteinander vernetzt sind. Ein besonders schönes Beispiel für die Globalisierung ist das Internet. Mit einem Mausklick können wir Seiten aus Ghana oder Tahiti ansehen und von dort sogar Dinge bestellen. Viele Menschen fürchten die Globalisierung. Denn manche Firmen entlassen Angestellte in Deutschland und lassen ihre Waren in Ländern fertigen, in denen die Löhne niedriger sind.

 

C. Wenn Menschen dauerhaft in ein anderes Gebiet ziehen, so nennt man das mit einem Fremdwort Migration ("Wanderung"). Und die Menschen selbst heißen Migranten. Weltweit suchen heute über 100 Millionen Menschen eine Arbeit und eine Wohnung außerhalb ihrer Heimat. Rund 20 Millionen davon sind auf der Flucht vor Krieg und Unterdrückung. Die meisten Migranten kommen nach Mitteleuropa, weil sie sich hier ein besseres Leben erhoffen. Manchmal nennt man sie auch Wirtschaftsflüchtlinge.

 

D. Die einzelnen Staaten der Erde sind souverän. Das heißt, dass ein Land dem anderen nicht vorschreiben darf, welche Politik es machen soll. 192 Staaten der Erde — das sind so gut wie alle — haben sich als Vereinte Nationen (UNO) zusammengeschlossen. Die Vereinten Nationen haben Regeln aufgestellt, die für alle Länder gelten, die sie unterschrieben haben. Dazu gehören die Menschenrechte, das Artenschutzabkommen, das gefährdete Tiere schützt.

 

E. Das Rote Kreuz ist die größte Hilfsorganisation. Es pflegt Kranke und Verwundete und hilft bei Hungersnöten und Katastrophen. Vertreter des Roten Kreuzes besuchen die Lager von Kriegsgefangenen und achten darauf, dass sie nicht misshandelt werden. Der Begründer des Roten Kreuzes war der Schweizer Henri Dunant. Als Symbol für seine Organisation nahm er einfach die Schweizer Fahne und drehte die Farben um.

 

F. Es hat früher Könige gegeben, die ihre Entscheidungen getroffen haben, ohne dass sie jemanden fragen mussten. Man nennt diese Könige absolute Monarchen oder Alleinherrscher. Der bekannteste ist wohl der französische König Ludwig XIV. Heute gibt es in Europa noch Länder mit Königen und Königinnen: Belgien, Dänemark, Großbritannien, die Niederlande, Norwegen, Schweden und Spanien, aber sie dürfen keine politischen Entscheidungen ohne ihr Parlament treffen.

 

G. Diplomaten sind Vertreter ausländischer Staaten in einem anderen Land. In der Hauptstadt Berlin halten sich viele Diplomaten aus fremden Ländern auf. Die Schweiz und die Russische Föderation unterhalten dort zum Beispiel eine Botschaft. Die schweizerischen und russischen Diplomaten regeln alle Angelegenheiten zwischen ihren Heimatländern und Deutschland. Sie gelten als offizielle Gäste Deutschlands und haben einen besonderen Diplomatenpass.

 

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Задание 9 № 410

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1. Das harte Spiel

2. Mensch und Tier – eine Mannschaft

3. Die richtige Skiausrüstung

4. Rekorde und Rekordhalter

5. Weltmeisterschaft im Kopfrechnen

6. Geburtsstunde des Ski Nordisch

7. Behinderter Weitspringer wird deutscher Meister

8. Von leichten zu schwierigen Übungen

 

A. Markus Rehm ist deutscher Meister im Weitsprung. Das besondere daran: Markus Rehm ist behindert. Er startet mit einer Beinprothese. Trotz dieses Handicaps sprang er bei der deutschen Meisterschaft der Nicht-Behinderten weiter als alle anderen. Nebenbei stellte er mit seinem Sprung über 8,42 Meter einen neuen Weltrekord für behinderte Sportler auf.

 

B. In Dresden haben sich Mathe-Genies aus aller Welt getroffen, um den Weltmeister im Kopfrechnen zu ermitteln. Sieger wurde der 13-jährige Granth Thakkar aus Indien. Er löste die meisten Aufgaben ohne Fehler. Insgesamt gab es 40 Teilnehmer im Alter zwischen zehn und achtzig Jahren. Die Mathe- Spezialisten müssen in fünf Disziplinen antreten. Dazu dürfen sie keine Taschenrechner und noch nicht einmal Papier und Bleistift benutzen.

 

C. Im Stadion in Rio de Janeiro spielte sich ein wahrer Fußball-Krimi ab. Nicht nur 90 Minuten, sondern 120 Minuten lang herrschte Hochspannung. Die normale Spielzeit hatte nicht ausgereicht, da beide Teams zwar gute Chancen hatten, aber zunächst keine Tore erzielen konnten. Beide Teams mussten richtig kämpfen und waren nach 90 Minuten am Ende ihrer Kräfte. Das lag auch an der harten Spielweise. Mehrere Spieler hatten sich in Zweikämpfen leicht verletzt.

 

D. Beim Springreiten muss das Pferd mit einem Reiter über verschiedenartige Hindernisse springen. Die Schwierigkeit besteht beim Sprung darin, das Pferd so an das Hindernis heranzuführen, dass es in optimaler Springkurve über das Hindernis springen kann, ohne es zu berühren. Ein wenig erinnert das an das Hürdenlaufen beim Menschen, wo man ebenfalls eine genaue Schrittfolge einhalten muss.

 

E. Das Laufen auf Skiern über Schnee entwickelte sich in den Ländern, in denen in den Wintermonaten viel Schnee lag: In Norwegen, Schweden und Finnland. Die Menschen brauchten ein Fortbewegungsmittel, mit dem sie auch im Winter größere Strecken zurücklegen konnten, ohne im Schnee stecken zu bleiben. Den ältesten Ski hat man in Schweden gefunden. Er ist etwa 4500 Jahre alt.

 

F. Beim Langlauf ist Norwegen die erfolgreichste Nation. Die erfolgreichste olympische Skilangläuferin ist die Russin Jelena Välbe, die in 8 Jahren 14 Goldmedaillen gewonnen hat. Der erfolgreichste man ist der Norweger Bjørn Daehlie mit 9 Goldmedaillen. Den Weltrekord im Skifliegen der Männer hält der Norweger Bjørn Einar Romøren mit 239 Metern. Bei den Frauen hat die Österreicherin Daniela Iraschko mit 206 Metern die Nase vorn.

 

G. Voltigieren, das ist Turnen auf dem Pferd, oft sogar zu zweit oder zu dritt. Doch keine Angst, man muss nicht gleich in der ersten Stunde im Galopp auf die Schultern eines anderen Kindes klettern. Anfänger lernen erst einmal, die Hände zur Seite auszustrecken. Dann geht es mit Übungen im Sitzen und in der Hocke weiter. Zum Beispiel mit der Fahne. Wenn eine Übung im Schritt gut klappt, übt man sie im Galopp.

 

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Задание 9 № 445

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1. Das Geheimnis der seltsamen Laute

2. Mensch und Tier – eine Mannschaft

3. Tierhaltung in Deutschland

4. Immer hilfsbereit

5. Ideale Haustiere

6. Reptil im Bett

7. Kleine Eroberer Europas

8. Neue Katzenrasse

 

A. Die Liebe der Deutschen zu ihren Heimtieren ist ungebrochen: 23,1 Millionen Hunde, Katzen, Vögel und Kleintiere leben in deutschen Haushalten. Hinzu kommen viele Millionen Zierfische in Aquarien und Gartenteichen. Tiere sind zumeist in Familien anzutreffen. 43 Prozent der Vierbeiner leben in einem Haushalt mit drei oder mehr Personen.

 

B. Die Ameise ist im Kommen, in der Wissenschaft, im Film, aber auch als Haustier. Immer mehr Berliner entdecken ihre Liebe zu den Insekten, die von ansteckender Emsigkeit sind. Sie machen keinen Lärm, halten ihre Kolonie perfekt sauber und benötigen nur wenig Platz. Manche Leute durchziehen sämtliche Zimmer ihrer Wohnung mit Schläuchen, durch die dann die Ameisen wandern können.

 

C. Ein etwa zwei Meter langes Krokodil hat sich nach Aussage seines Besitzers als nettes Haustier erwiesen und folgt seinem Herrchen, dem Thailänder Prayoon Thongjon, sogar ins Bett. Vor drei Jahren ist das Tier in sein Fischernetz in der Provinz Phichit gelangt. Seitdem ist das 40 Kilogramm schwere Krokodil namens Kheng ein Familienmitglied.

 

D. Viele haben gehört, wie die Katzen schnurren. Aber es gibt viele ungeklärte Fragen im Zusammenhang mit dem Schnurren der Katzen. Doch wie die seltsamen Laute erzeugt werden, hat Gustav Peters, Säugetierforscher am Museum Alexander Koenig in Bonn, ausgiebig erforscht: Katzen schnurren mit ihrem Stimmapparat, wobei der ganze Körper ins Vibrieren gerät.

 

E. Italien ist ein herrliches Urlaubsland: wunderblaues Meer, genussvolle Pasta, herzlich warme Menschen. Jetzt ist Italien um eine Entdeckung reicher: die Animateur-Katze. Diese Tiere sind immer gut gelaunt und für jeden Spaß zu haben. Egal wie viele Kinder sie streicheln, hochnehmen, tragen – die italienische Animateur-Katze lässt alles über sich ergehen, läuft nicht davon und faucht nicht.

 

F. In den vergangenen 150 Jahren wurden 87 Spinnenarten unbeabsichtigt nach Europa eingeführt, berichten Wissenschaftler der Universität Bern. Die eingeschleppten Tiere sind größer als einheimische Vertreter. Da Spinnen vor allem mit Industriewaren eingeführt werden, sehen die Forscher einen Zusammenhang mit dem zunehmenden globalen Handel.

 

G. Der Deutsche Schäferhund ist einer der bekanntesten und beliebtesten Hunde der Welt. Er gilt als ausgeglichen, freundlich, treu, klug und wachsam. Ein Schäferhund eignet sich daher nicht nur für seinen ursprünglichen Verwendungszweck, nämlich als Hüter einer Schafherde, sondern ist als Diensthund in allen Sparten ein zuverlässiger Helfer.

 

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Задание 9 № 480

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1. Ursprünglich nicht aus China

2. Regeln für das Training und den Alltag

3. Die Farbe zeigt den Rang

4. Erfinder aus den USA

5. Moderne Schatzsuche

6. Kampftanz mit Musik

7. Schlau durch Sport

8. Den Gegner einschätzen und blitzschnell reagieren

 

A. Tanzen, singen und kämpfen – passt das zusammen? Im Capoeira schon! Der Kampftanz verbindet alle drei Künste und fordert akrobatisches Können. Sklaven haben ihn in Brasilien im 18. Jahrhundert entwickelt. Heute lernen ihn Millionen Menschen auf der ganzen Welt. Dabei geht es vielen nicht ums Kämpfen, sondern ums Spielen! Musik gehört zum Capoeira immer dazu. Deshalb üben es auch schon die Jüngsten im Training.

 

B. Je besser sie Capoeira (Kampftanz) beherrschen, umso höher ist auch der Rang der Capoeiristas, die meist in weiß gekleidet sind und eine bunte Kordel als Gürtel tragen. Die Farben zeigen, wie lange ein Capoeirista bereits dabei ist und wie hoch er innerhalb seiner Gruppe aufgestiegen ist. Das ist etwas anders als im Karate oder Taekwondo.. Jede Capoeira-Gruppe verwendet jedoch andere Farben.

 

C. Forscher vermuten, dass vor etwa 1500 Jahren ein indischer Mönch nach China reiste und auf seiner Reise auch ein Shaolin-Kloster besuchte. Der indische Mönch zeigte den Shaolin-Mönchen einige Übungen, mit denen sie ihre geistige und körperliche Gesundheit stärken konnten. Diese Übungen gelten heute als Urform verschiedener asiatischer Kampfkünste, unter anderem von Karate. Die Chinesen entwickelten die Übungen weiter.

 

D. Einer der großen Karatemeister der Okinawa-Inseln stellte vor etwa 100 Jahren 20 Gesetze für Karate auf. Die erste Regel lautet "Karate beginnt mit Respekt und endet mit Respekt". Das Gesetz "Im Karate gibt es keinen ersten Angriff" heißt, dass Karateka nie einen Streit anfangen. Und das Gesetz "Karate ist ein Helfer der Gerechtigkeit" besagt, dass Karateka sich für Schwächere, Jüngere oder Kranke einsetzen und immer bereit sind, zu helfen.

 

E. Fechten ist im wahrsten Sinne ein Sport von Kopf bis Fuß. Er trainiert Ausdauer, Kraft und Schnelligkeit. Man muss seinen Gegner während des Zweikampfes gut beobachten. Nur so kann man erkennen, wann er oder sie angreifen will, und den Stoß blitzschnell abwehren. Wenn man merkt, dass der Gegner unaufmerksam ist, kann man selbst einen Angriff starten. Ein guter Fechter kämpft mit Taktik und stürmt nicht unüberlegt drauf los.

 

F. In Deutschland wimmelt es nur so von Schätzen. Sie liegen im Wald, unter Brücken, klemmen in Klettergerüsten oder Felsen. Um sie zu finden, brauchst Du keine Schatzkarte, sondern ein GPS-Gerät. Diese Suche nennt sich Geocaching. Sie kann einen einfachen Spaziergang in eine spannende Schatzsuche verwandeln. Der Begriff Geocaching setzt sich zusammen aus dem griechischen Wort "geo" für "Erde" und dem englischen Wort "cache" für "verstecken".

 

G. Im Jahr 2000 versteckte Dave Ulmer in der Nähe der Stadt Portland in den USA einen schwarzen Eimer mit CDs, Geld, einem Buch, einer Steinschleuder und einer Dose Bohnen. Das Geocaching war geboren, die moderne Art der Schatzsuche konnte beginnen. Im Internet beschrieb Ulmer genau, wo der Eimer zu finden ist und was er von den Schatzsuchern erwartet: "Nimm Zeug raus, hinterlasse Zeug." Die Finder sollten sich zudem in ein Logbuch eintragen.

 

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Задание 9 № 515

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1. Zuerst nur im Sommer

2. Aus der Geschichte der Paralympics

3. Die richtige Ausrüstung für Wintersportarten

4. Für Frauen verboten

5. Die erste olympische Disziplin

6. Wettkämpfe der behinderten Sportler

7. Helden ehren

8. Der Gründer der Olympischen

Spiele der Neuzeit

 

A. Die letzten Winter-Paralympics fanden vom 7. bis 23. März 2014 in der russischen Stadt Sotschi statt. Dabei traten behinderte Sportler und Sportlerinnen aus 45 Nationen in den Sportarten Ski Alpin, Ski Nordisch, Rollstuhlcurling, Biathlon und Eishockey gegeneinander an. Beim Medaillenspiegel landete Deutschland — hinter Russland — auf Platz 2. Die deutschen Sportlerinnen und Sportler holten 15 Medaillen: 9-mal Gold, 5-mal Silber und 1-mal Bronze.

 

B. Als 1894 erstmals die Olympischen Sommerspiele ausgetragen wurden, gab es die Winterspiele noch nicht. Eiskunstlauf, Skilanglauf, Skisprung und Eishockey standen zwar auf der Wunschliste, aber die Wintersportler mussten

sich noch 30 Jahre gedulden: Die ersten Winterspiele wurden am 25. Januar 1924 als "Internationale Wintersportwoche" in den französischen Alpen, in Chamonix, ausgetragen.

 

C. Die Idee für die Paralympics kam von dem englischen Arzt Ludwig Guttmann, der durch den Zweiten Weltkrieg geschädigte Soldaten betreute. Durch den Sport brachte er ihnen bei, mit ihren Behinderungen zu leben. 1948 organisierte er ein Sportfest für Rollstuhlfahrer — der Beginn der Paralympics. Die sportlichen Wettbewerbe stacheln die Athleten zu Höchstleitungen an, die vorher undenkbar scheinen.

 

D. Der französische Baron Pierre de Coubertin gilt als "Vater" der Olympischen Spiele der Neuzeit. Er war der Meinung, dass die Wettkämpfe die Freundschaft zwischen den teilnehmenden Ländern fördert. Deshalb wollte er die Wettkämpfe der Antike wieder ins Leben rufen. Bei einer internationalen Sportkonferenz in Paris 1894 trug er seine Idee vor und stieß damit auf große Begeisterung.

 

E. 1896 fanden die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit statt. Die Spiele waren ein großer Erfolg: 60.000 Zuschauer/-innen kamen zur Eröffnung. Zwar waren die meisten Sportler aus Griechenland — es nahmen aber auch Sportler aus anderen Ländern teil. Insgesamt gab es neun Disziplinen und etwa 250 Athleten. Frauen waren nicht zugelassen. Sie durften erstmals im Jahr 1900 in Paris teilnehmen.

 

F. Schon vor mehr als 2500 Jahren fanden im antiken Griechenland Olympische Spiele statt. Sie wurden in Olympia zu Ehren der Göttin Hera und später des Gottes Zeus ausgetragen und waren die wichtigste Sportveranstaltung im Altertum. Die ersten Wettkämpfe hatten als einzige Disziplin den Lauf. Die Läufe sollen über die Felder geführt haben und wurden zunächst nur für Frauen und später für Männer und Frauen gemeinsam veranstaltet.

 

G. Die Wettkämpfe im antiken Griechenland dauerten fünf Tage. Am sechsten Tag wurden die Sieger/innen nicht mit einer Medaille, sondern mit einem Olivenkranz geehrt. Das war die größte Auszeichnung im Leben der Athleten. Sie kehrten ruhmreich in ihre Heimatstädte zurück und wurden ehrenhaft empfangen. Manche Städte erließen den Athleten sogar die Steuern bis an ihr Lebensende.

 

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Задание 9 № 644

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1. Zwei am meisten besuchte deutsche Festivals

2. Wilde Tänze

3. Junge Rockstars

4. Kein richtiger Ort für Luxus

5. Große Auswahl

6. Richtige Adresse im Internet für Festival-Fans

7. Tipps für Besucher von Musikfestivals

8. Das Heavy-Metal-Dorf

 

A. Die Preise auf den Festivals sind hoch. Am besten reist ihr mit dem Auto an und bringt alles mit, was ihr braucht. Nehmt warme Kleidung mit! Auch im Sommer. Die Nächte können kalt und feucht sein. Auf einem Festival schläft man wenig und ist viel unterwegs. Vitamine, also Obst und Saft, sind wichtig nach einer langen Nacht. Bei einem Festival ist es auch wichtig, viel Wasser zu trinken.

 

B. Über 500 Festivals finden dieses Jahr in Deutschland statt. Es gibt kleine Veranstaltungen, die nur einen Tag dauern. Einige sind sogar kostenlos. Aber ein richtiges Festival dauert drei Tage oder länger. Musikfestivals sind Teil der Jugendkultur: Hier treffen sich die Fans einer bestimmten Musikrichtung, bekannte Bands spielen unter freiem Himmel und die Besucher schlafen in Zelten. „Rock am Ring“ und das „Wacken Open Air“ sind mit 80.000 Besuchern die größten Festivals in Deutschland.

 

C. Das Tanzen in der Sonne ist anstrengend. Die Fans springen im Takt der Musik. Einige ziehen einander dabei an der Kleidung, springen gegeneinander und stoßen sich weg. „Pogo“ nennt man diesen Tanz, bei dem es auch Unfälle geben kann. Wer nicht so wild tanzen möchte, sucht sich besser einen Platz, der weiter von der Bühne weg ist. Keine Sorge: Die meisten Fans nehmen Rücksicht auf andere und für den Notfall sind viele Sanitäter bei den Festivals.

 

D. In Wacken, einem Dorf in Schleswig-Holstein, leben nur 1.800 Menschen und ein paar Kühe. Jedes Jahr im August findet hier das größte Heavy-MetalFestival der Welt statt. Dann kommen Zehntausende Metal-Fans nach Wacken. Der Dokumentarfilm „Full Metal Village“ zeigt, wie die Dorfbewohner mit dem Heavy Metal leben. Das Festival findet vom 4. bis 6. August 2011 statt. Dieses Jahr mit dabei: Sepultura, Motörhead, Kreator, Sodom, Subway to Sally.

 

E. Festivalhopper.de ist eine Informationsplattform für alle kleinen und großen Open Air und Indoor Festivals. Hier kann jeder kostenlos die wichtigen Infos zu den Festivals im Sommer und Winter finden, Festivalnews lesen und die richtigen Tickets kaufen oder gewinnen. Die Planungen für die Festivals des Sommers 2016 sind schon in vollem Gange. Die ersten Headliner sind gebucht und einige Tickets gibt es schon zu kaufen.

 

F. Zwischen Mai und August finden die meisten Festivals in Deutschland statt. Oft wird Rockmusik gespielt, aber für jeden Geschmack ist etwas dabei – von Hip-Hop bis Klassik. Je größer das Festival ist, umso mehr internationale Bands spielen und umso teurer sind die Tickets. Es gibt auch Festivals unter dem Motto „umsonst & draußen“. Dort spielen vor allem deutsche Bands aus der Region und der Eintritt ist frei.

 

G. Wer Luxus mag, sollte nicht auf ein Festival gehen. Die Festivalbesucher frühstücken Toast und Dauerwurst. Das Wasser zum Zähneputzen kommt aus der Flasche. Die Duschen und Toiletten sind dreckig. Das alles ist den Musikfans egal. Sie freuen sich auf die Konzerte. Oft spielen mehrere Bands gleichzeitig auf verschiedenen Bühnen. Die Besucher entscheiden sich für ihre Lieblingsbands und suchen sich früh einen guten Platz. Langweilig wird es nie.

 

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Задание 9 № 680

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1. Macht lustig und gesund

2. Wer versteckt die Ostereier?

3. Hexen feiern auch

4. Das Opfertier aus Teig

5. Der Appetit kommt bei der Wanderung

6. Zeit vor dem Osterfest

7. Eine beliebte Tradition

8. Für den Frieden demonstrieren

 

A. Am Ostersonntag suchen die Kinder im Garten die bunten Ostereier. Die Deutschen sagen, dass der Osterhase die Eier versteckt. In manchen Regionen macht diese Arbeit ein Fuchs, ein Hahn oder ein Storch. Aber der Hase ist das typische Ostertier, weil man im Frühling besonders viele Hasen auf den Wiesen sieht. Die Hersteller von Süßigkeiten haben den Osterhasen richtig berühmt gemacht. Jedes Jahr kaufen die Deutschen über 120 Millionen Osterhasen aus Schokolade.

 

B. Ostern ist ein Fest für den Frieden. Deshalb gibt es in Deutschland die Ostermärsche. Das sind friedliche Demonstrationen an den Ostertagen. Die Ostermärsche begannen Anfang der 1960er-Jahre. Die Deutschen protestierten gegen Atomwaffen und gegen den Kalten Krieg. Zwischen 1968 und 1985 waren Hunderttausende Menschen bei den Ostermärschen. Heute kommen weniger Leute, aber die Ostermärsche sind immer noch wichtig für die Friedensbewegung.

 

C. An Ostern essen die Deutschen 570 Millionen Eier. Das sind sieben Ostereier pro Person. Es gibt auch traditionelle Gerichte ohne Ei. Am Karfreitag essen die Deutschen Fisch. Das traditionelle Essen am Ostersonntag ist Lamm. Schon die Germanen opferten ihren Göttern ein Lamm zum Frühlingsfest. Diese Tradition haben die Christen übernommen. Das Lamm ist ein Symbol für Jesus Christus. Die Deutschen backen Kuchen, die wie Lämmer aussehen.

 

D. Schon vor Tausenden Jahren feierten die Germanen Frühlingsfeste. Ihre Bräuche gehören heute noch zu Ostern. Das Osterfeuer ist solch ein alter Brauch: Am Ostersamstag wird ein großes Feuer angezündet. Das Feuer vertreibt den Winter und die bösen Geister. Dieser Brauch ist besonders in den Dörfern beliebt. Die Menschen treffen sich am Feuer und feiern den Frühling.

 

E. Die Maibowle, auch Maiwein genannt, ist ein Getränk aus Weißwein und Sekt, das mit Waldmeister gewürzt ist. Waldmeister ist eine Kräuterpflanze mit grünen, spitzen Blättern und gibt der Maibowle ihren besonderen Geschmack. Im Mittelalter tranken Mönche den Maiwein als medizinisches Getränk, um Herz und Leber zu stärken. Heute wird die Maibowle vor allem bei Maifesten angeboten. Es gibt auch Maibowlen ohne Alkohol, sie werden mit Apfelsaft und Minze zubereitet.

 

F. Die Nacht vom 30. April auf den 1. Mai ist die Walpurgisnacht. Der Sage nach ist das die Nacht, in der die Hexen auf dem Brocken (dem höchsten Berg im Gebirge Harz) ein großes Fest feiern. In vielen Regionen Deutschlands werden in der Nacht Hexenfeuer entzündet. In Städten und Dörfern feiern die Menschen die Walpurgisnacht mit einem „Tanz in den Mai“ zu lauter Musik. Der Name „Walpurgisnacht“ leitet sich von der heiligen Walburga ab.

 

G. Am Maifeiertag machen viele Familien einen Ausflug ins Grüne, oft zusammen mit Freunden. Sie wandern durch Wälder und spazieren über Wiesen. Sie freuen sich an blühenden Bäumen, Sträuchern und Blumen und darüber, dass der Frühling begonnen hat. Frische Luft macht hungrig. Zur Maiwanderung gehört deshalb bei schönem Wetter auch ein Picknick. Oder die Menschen essen und trinken zum Abschluss der Wanderung in einer Gaststätte im Freien.

 

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Задание 9 № 716

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1. Stromerzeugung in Gebieten, wo die Sonne scheint

2. Windparks im Meer

3. Erdbeben durch die Bohrungen

4. Umweltfreundlich aber teuer

5. Flüssig, gasförmig oder fest

6. Wasserkraft nutzen früher und heute

7. Die erneuerbaren Energien nehmen zu

8. Vor- und Nachteile der Stromerzeugung

 

A. Neben dem Schutz der Umwelt soll der Ausbau der erneuerbaren Energien auch dafür sorgen, dass Deutschland weniger Energie aus anderen Ländern importieren muss. Bis zum Jahr 2020 soll der Anteil der erneuerbaren Energien auf 35 Prozent des gesamten Stromverbrauchs steigen. Bis zum Jahr 2050 soll dieser Anteil mindestens 80 Prozent betragen. Das hat man im ErneuerbareEnergien-Gesetz (EEG) festgelegt.

 

B. Die Sonne ist eine kostenlose Energiequelle und Sonnenlicht steht fast unbegrenzt zur Verfügung. Trifft das Sonnenlicht auf eine Solarzelle, kann sie das Licht in Energie umwandeln. Oft sind solche Solaranlagen auf Hausdächern oder auf Feldern aufgebaut. Stromerzeugung mit Solaranlagen eignet sich besonders für Regionen, in denen viel Sonne scheint. Die Energiemenge ist abhängig von der Anzahl der Sonnenstunden.

 

C. Der Wind kann die Flügel von Windrädern antreiben. So wird der Wind in Strom umgewandelt. Das funktioniert dort am besten, wo es oft windig ist, also zum Beispiel an der Nord- oder Ostsee. Dazu stellt man riesige Windräder auf. Nicht nur an Land, sondern auch direkt im Meer. Dort kann besonders viel Strom produziert werden, weil dort auch der Wind besonders stark weht.

 

D. Der Nachteil der Windenergie ist, dass Wind nicht konstant weht und daher auch keine konstante Menge an Energie liefern kann. Der Vorteil ist, dass Windenergie besonders sauber ist, weil kaum Kohlendioxid freigesetzt wird. Außerdem ist Wind kostenlos und fast überall vorhanden. Ein Nachteil ist allerdings, dass man Wind nicht gut speichern kann. Deswegen muss er sofort in Strom umgewandelt werden.

 

E. Um aus Wasser Strom zu erzeugen, muss man zuerst viel Wasser in Stauseen speichern. Dann kann man das Wasser abfließen lassen, Wasserräder oder Turbinen damit antreiben und so Strom erzeugen. Wasserkraft nutzen die Menschen schon lange zur Energieerzeugung. Früher wurden die Maschinen in Mühlen oder Sägewerken mit Wasserkraft angetrieben, heute baut man verschiedene Wasserkraftwerke, die zum Beispiel die Strömung eines Flusses oder die Turbinen und die große Speicherkapazität von Talsperren zur Stromerzeugung nutzen.

 

F. Energie, die aus Biomasse erzeugt wird, nennt man Bioenergie. Und unter Biomasse versteht man tierische und pflanzliche Erzeugnisse, die man zur Stromerzeugung verwenden kann. Dazu gehören zum Beispiel Holz und zusammengepresste Holzabfälle, die man als Holzpellets bezeichnet. Außerdem Getreide, Biodiesel und Biogas. Biomasse ist sehr vielseitig und kann sowohl in Strom, als auch in Wärme und in Kraftstoff umgewandelt werden.

 

G. Geothermie ist ein Fachbegriff für die Verteilung der Temperatur in der Erde. Man spricht dabei auch von der Erdwärme. Je tiefer man in die Erde vordringt, umso heißer wird es. Wärme, die man nah an der Oberfläche der Erdkruste mithilfe von Wärmepumpen gewinnt, bezeichnet man auch als oberflächennahe Geothermie. Tiefengeothermie nutzt die Wärme in tieferen Erdschichten, um Strom zu erzeugen. Nachteil sind die hohen Kosten für die Bohrungen.

 

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Задание 9 № 752

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1. Die EU-Sprachenpolitik

2. Emotionen berücksichtigen

3. Die größte Sprachfamilie

4. Europäer und Fremdsprachen heute

5. Seine Muttersprache vergessen

6. Lokale Dialekte und Hochdeutsch

7. Als Amtsprache in vielen europäischen Staaten

8. Andere Kulturen verstehen

 

 

A. Eine große Mehrheit der Europäer findet, dass Fremdsprachen wichtig sind. Sie denken, dass Sprachen für den Beruf nützlich sind. Die meisten Europäer wollen „wirtschaftlich wichtige“ Sprachen lernen, vor allem Englisch, Deutsch, Spanisch und Russisch. Sprachexperten raten davon ab, sich bei der Sprachwahl nur am beruflichen Nutzen zu orientieren. Die wichtigste Voraussetzung für ein erfolgreiches Sprachenlernen sei die emotionale Verbundenheit.

 

B. Eine Umfrage in der EU hat gezeigt, dass 56 Prozent der EU-Bürger sich in einer anderen Sprache als ihrer Muttersprache unterhalten können. 28 Prozent der Befragten sagten, dass sie sich in zwei Fremdsprachen gut unterhalten können. Elf Prozent der EU-Bürger beherrschen sogar drei oder mehr Fremdsprachen. Aber noch 44 Prozent der EU-Bürger sprechen außer ihrer Muttersprache keine weitere Sprache.

 

C. Im Zeitalter der Globalisierung wird Mehrsprachigkeit immer wichtiger. Sprachkenntnisse erleichtern das Arbeiten, Studieren und Reisen in anderen Ländern. Dabei ist Sprache mehr als nur Kommunikation. Sprache ist der Weg zum Verstehen anderer Kulturen. Die europäischen Bildungsminister finden deshalb, dass es nicht ausreicht, nur Englisch als Fremdsprache zu lernen. Mehrsprachigkeit ist die Basis für eine erfolgreiche europäische Gemeinschaft.

 

D. Im März 2002 hat der Europäische Rat in der spanischen Stadt Barcelona beschlossen, die Mehrsprachigkeit der EU-Bürger zu fördern. Jedes Kind in der EU soll von klein auf zwei Fremdsprachen erlernen. In Zukunft soll jeder EUBürger also mindestens drei Sprachen können: die Muttersprache sowie zwei weitere Sprachen (1 + 2).

 

E. In Indonesien werden über 250 verschiedene Sprachen und Dialekte gesprochen. Seit 1945 gibt es eine Einheitssprache, die alle Indonesier in der Schule lernen. Außerdem lernt jeder Schüler von der Grundschule bis zum Gymnasium Englisch. Die meisten Indonesier sprechen also drei Sprachen. Aber besonders in größeren Städten vergessen viele Menschen ihre erste Sprache. Sie sprechen nur noch das offizielle Indonesisch und Englisch.

 

F. Auf unserem Planeten gibt es ca. 6000 verschiedene Sprachen und lokale Dialekte. Alle existierenden Sprachen werden in Familien geteilt. Die größte unter den Sprachfamilien ist die indoeuropäische. Die Hälfte der Bevölkerung der Erde spricht Sprachen, die zu dieser Familie gehören. Insgesamt gehören zu dieser Familie ca. zwölf miteinander verwandte Sprachgruppen, vier von welchen besonders verbreitet sind: indische, romanische, slawische und germanische Sprachen.

 

G. Deutsch ist die besonders verbreitete Sprache in Europa. Über 100 Millionen Europäer sprechen Deutsch. Deutsch ist die einzige offizielle Staatssprache in Deutschland, Liechtenstein und Österreich; Deutsch ist auch eine der Staatssprachen in der Schweiz, in Belgien und Luxemburg. Darüber hinaus gibt es sehr viele andere Länder auf unserer Erde, in welchen Deutsch mehr oder weniger verbreitet ist.

 

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